BetonTage

Virtueller Kongress BetonTage 2021 – Eine Nachlese zum Experiment

Inhaltliche Betrachtung: Virtuelle BetonTage – Die Megatrends in Beton

Die 65. Auflage der BetonTage hätte im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm stattgefunden. Aufgrund der Pandemiesituation waren die Veranstalter gezwungen, aus dem internationalen Fachkongress inklusive seiner Ausstellung, eine rein virtuelle Veranstaltung zu entwerfen. Nachdem erst Anfang November klar war, dass keine Präsenzveranstaltung möglich ist, wurde in kürzester Zeit ein eindrucksvoller digitaler Messeplatz geschaffen.
Die BetonTage sind eine Netzwerkplattform und bieten Möglichkeit zum Wissensaustausch und zur Weiterbildung für die Branche der Beton- und Betonfertigteilehersteller, sowie der damit verbundenen Dienstleister. Auch bei der diesjährigen Veranstaltung, dem „digitalen Experiment“, wurden Innovationen im Bau mit Beton vorgestellt, welche die gesamte Wertschöpfungskette der Branche und deren Schnittstellen abbildet. Es beteiligten sich Architekten, Planer, Zementhersteller, Betonbauteilelieferanten, Vorlieferanten, Anlagenbauer und ausführenden Bauunternehmen. Daneben waren auch Unternehmen der Digitalbranche vertreten, die Ihre innovativen Lösungen vorstellten.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Intelligent Bauen – Megatrends in Beton“. Die Themenschwerpunkte lagen z.B. auf der Betrachtung der CO2-Reduktion im Umgang mit Beton, dem Einsatz von Leichtbau oder Prozessinnovationen, wie dem 3D-Druck von Gebäuden und Betonteilen. Damit standen die Ökologie, soziale Nachhaltigkeit und Digitalisierung deutlicher als sonst im Vordergrund.
Die Themenbereiche der Fachvorträge wiesen ein breites Spektrum auf. Die Bereiche umfassten umweltgerechtes Bauen mit Beton, konstruktiven Fertigbau, Straßen-, Landschafts- und Gartenbau, Leichtbeton, Potenziale der Betonbauteile von morgen, Betonwerkstein, Wirtschaft und Recht, Megatrends für Beton, Innovative Lösungen im Tief- und Kanalbau, Forschung, Carbonbeton und Beton in der Tragwerksplanung. Eingerahmt wurden die Vorträge durch die Präsentationen des Gastlandes Südtirol und die Verleihung des Architekturpreises Beton.

Die BetonTage als vollständig virtuelle Veranstaltung

Aus meiner Sicht bildet der persönliche Austausch, das Ambiente, die Möglichkeit Neues zu entdecken, es von allen Seiten zu betrachten (und es vielleicht auch zu berühren) den Kern eines Kongresses mit Ausstellung. Wesentlich sind natürlich auch die üblichen Nachbesprechungen in Restaurant oder Bar, in denen die Teilnehmer sich Kennenlernen, Vertrauen aufbauen und ggf. Projekte und Geschäfte entwickeln. Es war für mich schwer vorstellbar, dass eine virtuelle Veranstaltung dies kompensieren kann – und vorab gesagt, ich sollte Recht behalten.
Aber wir sind aktuell in einer Pandemiesituation und mit Blick auf die Kontinuität unserer Wirtschaftsleistung verpflichtet, für die Zeit nach den Einschränkungen das Beste daraus zu machen – und dies ist gelungen!
Der Aufbau der virtuellen Messeanlage war interessant umgesetzt. Durch einen virtuellen Eingangsbereich, der in der Ego-Perspektive lebendig umgesetzt wurde und die wesentlichen Informationen bot, konnten sich die Teilnehmer in die Messehallen klicken. Diese waren aus der Vogelperspektive dargestellt und ermöglichten eine rasche Übersicht über die vertretenen Marken, Verbände und Unternehmen.
Die einzelnen Messestände wurden ebenfalls aus der Ego-Perspektive dargestellt und ermöglichten das Einsehen von Produktkatalogen, die Betrachtung von Videovorführungen, den Sprung auf die Webpräsenz der jeweiligen Firma und das direkte Gespräch mit dem Standpersonal über Videosysteme wie beispielsweise Teams.
Letztlich war jede Messehalle mit ein bis zwei Bühnen ausgestattet, auf denen die Vorträge und Präsentationen gehalten wurden. Auch hier konnte der Eindruck eines belebten Vortragsplenums abgebildet werden.
Das Konzept bot überraschend viele Möglichkeiten zur Informationsgewinnung und der unkomplizierten Dialoge. Ich besuchte mehrere Stände, konnte mich dabei ungestört und ohne Wartezeiten austauschen. Auch der Wechsel zwischen den Gesprächspartnern verschiedener Stände ging sehr schnell und die üblichen schweren Beinen nach mehreren Kilometern Wanderung durch die Hallen entfielen. Dennoch freue ich mich auf die nächsten Veranstaltungen mit persönlichem Kontakt, deren Ambiente und dem Mehr an geschäftlichen Möglichkeiten.

Das Angebot zum Wissenstransfer seitens der Primestone Consulting

Im Forum „Wirtschaft und Recht“ bot unser Team, bestehend aus Dr. Julia Steudle, Sabine Renz, Antonio Villegas und mir, zwei Vorträge zu unseren jeweiligen Kernkompetenzen.
Der Vortrag zu korrekten Werk- und Dienstverträgen gab einen Überblick über die möglichen Vertragsarten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Dabei beleuchteten wir Einsatzmöglichkeiten und Risiken der Vertragsarten, im Speziellen dem Werk- und Dienstvertrag. Wir sind anhand eines Fallbeispiels darauf eingegangen, aus welchen Gründen Werkverträge zum Scheinwerkvertrag werden können und welche juristischen Konsequenzen dann drohen. Danach gingen wir auf die Möglichkeiten der Absicherung von Ausschreibungspapieren und operativer Umsetzung des Werkvertrages ein. Damit haben wir unterstrichen, dass ein korrekter Werkvertrag zwar eine intensive Vorbereitung und auch Kontrolle in der Abwicklungsphase benötigt, dann jedoch ein wertvolles Instrument der Wirtschaftlichkeit darstellt.
Unser zweiter Vortrag hatte das Nachtragsmanagement für Hersteller von Betonbauteilen zum Thema. Neben den begrifflichen Grundlagen haben die Kollegen die rechtlichen Normen und den Prozessablauf einer Nachforderung beschrieben. Anhand von drei praxisrelevanten Fallbeispielen zur Sichtbetonausschreibung, zu Toleranzen im Tunnelbau und zu Sonderbestellungen haben wir auf die Chancen und Möglichkeiten des aktiven Nachtragsmanagement für Hersteller hingewiesen. Letztlich wiesen unsere Referenten auf die Bedeutung der Kombination von offensiven und defensiven Nachtragsstrategien hin und brachen die Lanze für die Erstellung ausführlicher Angebotsbeschreibungen und Einkaufsbedingungen sowie einer lückenlosen Dokumentation von der Anfrage bis hin zur Lieferung.
Zusammenfassend hatte unser gesamtes Team viel Freude an den Vorträgen und konnte nachweislich einen praktischen Mehrwert ins Plenum transportieren.

Mein zusammenfassender Blick

Das Veranstaltungsformat wurde in erstaunlich kurzer Zeit aufgesetzt, hatte Liebe zum Detail und ist technisch fast immer gut abgelaufen. Die gute Organisation und die detaillierte Einführung der Referenzen in die neuen Vortragswerkzeuge waren dabei sicherlich hilfreich.
Unterm Strich konnte ich alle Informationen finden, die ich gesucht habe, konnte an den Ständen spannende Gesprächspartner per Videokonferenz kontaktieren und konnte, vor allem als Wirtschaftswissenschaftler, sehr viel über Material, Prozesse und Innovationen im Betonbereich lernen.
Aus diesen Erfahrungen heraus glaube ich, dass virtuelle Konzepte als hybride Ergänzung zu Live-Veranstaltungen – insbesondere für Menschen, denen eine persönliche Teilnahme nicht möglich ist – durchaus einen erheblichen Mehrwert bieten.
Letztlich hoffe ich, die 66. BetonTage im Jahr 2022 wieder live in Neu-Ulm verbringen zu können. Die persönlichen Erfahrungen vor Ort und die Wahrnehmungen im realen Raum sind für mich einfach nicht zu ersetzen, auch wenn ich dafür den Vorteil lockerer Waden opfern muss.


Bauplan inkl. eines Modell des zu bauenden Hauses.

Zweckmäßige Vorbereitungen für wirksames Nachtrags- und Claim Management

Die Erfahrungen aus der Baupraxis zeigen immer wieder, dass professionelles Claim- und Nachtragsmanagement erst durch die umfassende Vorbereitung der notwendigen Rahmenbedingungen erfolgreich umgesetzt werden kannHäufig führen unvollständige bzw. fehlende Absprachen und Prozesse odeunzureichende Dokumentationen zu strittigen Sachverhalten, die nicht zu komplett gerechtfertigten Nachträgen und Claims führen könnenDer folgende Artikel beleuchtet die beispielhaften Vorbereitungen für professionelles Claim- und Nachtragsmanagement als Grundlage erfolgreicher Bauvorhaben. 

5 Tipps zur zweckmäßigen Vorbereitung von wirksamen Claim- und Nachtragsmanagement

1. Der Bauwerkvertrag ist eines der wichtigsten Dokumente im Rahmen eines Bauprojekts. Nach ihm richten sich Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Für erfolgreiches Nachtragsmanagement sollten im Bauvertrag die Leistungspflichten des Auftragnehmers ebenso geregelt sein wie die Rechtsfolgen bei LeistungsstörungenSelbstverständlich sollten auch die Gegenleistungen, wie die Vergütung, die Bereitstellung des Grundstücks und andere Bereitstellungs– und Koordinierungspflichten des Auftraggebers geregelt werden. 

2. Eine sinnvolle Ergänzung zum Bauvertrag sind die sog. Zusatzvereinbarungen. Hierdurch können die Rahmenbedingungen für projektspezifische Verträge optimiert werden. So können darin beispielsweise allgemeingültige Vereinbarungen zu Nachtragsforderungen, zur Abnahme oder zu Vertragsstrafen geregelt werden, um strittige Situationen zu antizipieren und aufkommende Komplikationen effizient lösen zu können. Häufig auftretende Auslegungsfragen wie Regelungen bei Streiks, Bränden, Pandemien oder sonstigen Angelegenheiten der Höheren Gewalt (Force Majeure) können hierbei berücksichtigt werden. Die sich daraus ergebenden gemeinschaftlich abgestimmten Rahmenbedingungen können in der Baupraxis zur erfolgreichen Realisierung der Bauvorhaben beitragen. 

3. Die abgestimmte und unmissverständliche Definition des Bau-Solls wird durch eine ausführliche Leistungsbeschreibung inkl. Leistungsverzeichnis realisiert. Im Hinblick auf das Nachtragsmanagement wird hierbei die realistische und engmaschige Terminplanung in vielen Fällen unterschätzt

Eine oberflächliche Terminplanung, beispielsweise ohne 

  • die Festlegung der Methodik und deren Anwendungen, 
  • ausreichend sinnvolle Zwischentermine zur Kontrolle der Leistungen, 
  • die Einbeziehung von anfallenden Planungsaktivitäten und den zu erwartenden Genehmigungszeiten und -auflagen oder 
  • die Offenlegung der Zusammenhänge der Beschaffung insbesondere im Fall von „long lead items,

hrt in der Baupraxis häufig dazu, dass der Auftraggeber nur in seltenen Fällen frühzeitig intervenieren kann, um drohende Verzögerungen und daraus resultierende Schäden zu minimierenUm kosten- und zeitintensive Claims der nachfolgenden Auftragnehmer zu vermeiden, ist die ganzheitliche Abstimmung der Terminplanung inkl. Zwischenterminen für alle Vertragsparteien erfolgsbestimmend. 

4. Für eine effiziente Bearbeitung von Nachträgen und Claims ist die sog. Urkalkulation und eine dazugehörige Zusammenfassung bzw. ein Zuschlagkalkulationsblatt aus kalkulatorischer Sicht unerlässlichSo können anfallende Leistungsänderungen ohne zeitintensive Verhandlungen abgewickelt werden und der planmäßige Fortschritt des Projekts durch die Vermeidung von Verzögerungen inkl. der dazugehörigen Schäden langfristig sichergestellt werden.  

5. Außerdem sollte den Protokollen der Vergabegespräche, sowohl vertraglicher als auch technischer Artein besonderer Stellenwert beigemessen werden. Diese können bei Missverständnissen zur schnellen Lösungsfindung beitragen und sind die Grundlage einer schlüssigen Argumentation für die Vertragsparteien. 


Zwei Personen prüfen aktuelle Nachträge von der Baustelle (Claim Management).

Was verbirgt sich hinter Claim- und Nachtragsmanagement in der Baupraxis?

Aufgrund langjähriger Projekterfahrung im Claim Management wissen wir, dass die folgenden Begriffe in der Baupraxis widersprüchlich oder gar falsch verwendet werden. In Anbetracht der Tatsache, dass die relevanten Begrifflichkeiten sogar in der Fachliteratur oftmals sehr unterschiedlich definiert und teilweise kontrovers diskutiert werden, ist das jedoch keine Überraschung.

Um Missverständnisse im Kontext unserer Leistungen zu vermeiden und unser Verständnis vom Claim-, Nachtrags- und Anti-Claim Management zu verdeutlichen, werden wir die Begriffe im folgenden Artikel entsprechend unserem Verständnis erläutern, gegeneinander abgrenzen und Ihnen eine Kurzfassung der Definitionen zum Download bereitstellen.

Was verstehen wir bei Primestone Consulting unter einem Nachtrag bzw. Nachtragsmanagement?

Im Zusammenhang mit dem Nachtragsmanagement stellt sich zunächst die Frage nach der Interpretation des Begriffes „Nachtrag“. Wer im BGB oder der VOB/B nach der entsprechenden Definition sucht – der wird schnell feststellen, dass der Begriff im Gesetz nicht verwendet wird. Ein Nachtrag ist eine in der Baupraxis etablierte Bezeichnung und beschreibt die nachträgliche Geltendmachung von Vergütungsanpassungen oder mögliche Ansprüche auf Bauzeitenanpassungen durch den Auftragnehmer. Ein solcher Anspruch entsteht, wenn nach dem Vertragsabschluss eine eingetretene und vom Auftragnehmer unverschuldete Tatsache eine Veränderung des Bau-Solls zur Folge hat. So kann z. B. die nachträgliche Änderung der Leistungsbeschreibung – etwa eine Änderung des Materials – durch den Bauherren zu Nachträgen führen.

Auch wenn ein Nachtrag folgerichtig nur vom Auftragnehmer gestellt werden kann, betrachten wir bei Primestone Consulting das Nachtragsmanagement (auch Nachforderungsmanagement) aus zwei unterschiedlichen Perspektiven.

1. Aus Sicht des Auftraggebers müssen beim Nachtragsmanagement eingehende Nachträge (oder Nachforderungen) auf vertragliche Grundlagen und technische sowie betriebswirtschaftliche Plausibilität geprüft und die relevanten Korrespondenzen dokumentiert werden. Anders gesagt verfolgen die Auftraggeber mit professionellem Nachtragsmanagement das Ziel, ausschließlich gerechtfertigte Nachträge zu vergüten.

2. Aus Sicht der Auftragnehmer umfasst das Nachtragsmanagement hingegen sowohl die fachliche, kalkulatorische und juristische Vorbereitung als auch die Durchsetzung der Nachträge, um die eigene Planung hinsichtlich der Bauvorhaben langfristig aufrechtzuerhalten.

Inwiefern unterscheiden sich ein Claim vom Nachtrag bzw. Claim Management vom Nachtragsmanagement?

Die potenzielle Forderung finanzieller, terminlicher oder sachlicher Art eines Vertragspartners wegen einer nachträglichen Veränderung des vertraglichen Bau-Solls ist zunächst die Voraussetzung für Claims bzw. Nachträge und daraus resultierendes Claim- bzw. Nachtragsmanagement. Die Begrifflichkeiten sind sinnverwandt und werden häufig als Synonyme verwendet. Aus unserer Sicht unterscheidet sich ein Claim grundsätzlich aus zwei Gründen von einem Nachtrag:

1. Claims sind vertragliche Forderungen die – entgegen einem Nachtrag ­– sowohl vom Auftraggeber als auch vom Auftragnehmer eingefordert werden können.

2. Bei einem Claim besteht grundsätzlich keine Einigkeit über den Grund und / oder die Höhe des Nachtrags. Beispielsweise führen unspezifische Leistungsbeschreibungen – etwa durch zu allgemeine Definitionen der Leistungen und / oder der Waren – zu Streitigkeiten hinsichtlich der Vergütung.

Diese Definitionen sollten Sie kennen

​Mit der kostenlosen Zusammenfassung der Definitionen im Kontext von Anti Claim-, Claim- und Nachtragsmanagement vermeiden Sie Missverständnisse in der Baupraxis.

Claim Management verfolgt vordergründig, genau wie Nachtragsmanagement, das Ziel, Abweichungen vom vertraglich vereinbarten Bau-Soll zu erkennen, eigene Ansprüche abzuleiten und durchzusetzen (Auftragnehmer) bzw. fremde Ansprüche abzuwehren (Auftraggeber). Im Unterschied zu einem bloßen Nachtrag enthält ein Claim aus unserer Sicht jedoch mindestens eine Eskalationsstufe aufgrund fehlender Einigkeit über den Grund und / oder die Höhe der Nachforderung. Um langjährige und kostenintensive Gerichtsverhandlungen zu vermeiden, zeigt das Claim Management durch Verhandlungen, Mediationen und außergerichtliche Lösungsfindungen effizientere Alternativen auf.

Wozu wird das Anti Claim Management eingesetzt?

Das Anti Claim Management beschäftigt sich grundsätzlich mit der frühzeitigen Identifikation von Risiken und Optimierungspotentialen der Bauprojekte und damit einhergehender Präventionen von Nachträgen bzw. Claims aus Sicht des Auftraggebers. Die Analyse und die entsprechende Optimierung der Ausschreibungsunterlagen hinsichtlich des Reifegrades, der technischen Machbarkeit, der Vollständigkeit und der Eindeutigkeit sind wesentliche Bestandteile zur Minimierung relevanter Risiken. Während Claim- und Nachtragsmanagement erst in der Bauphase ihre Anwendung finden, spielt sich das Anti Claim Management bereits vor und während der Ausschreibungsphase ab und begünstigt die Planungs- und Erwartungssicherheit für alle Beteiligten. Mit Anti Claim Management können Unklarheiten in der Leistungsbeschreibung – etwa durch mangelhafte Beschreibung der zu erbringenden Leistung – bereits vor dem Vertragsabschluss identifiziert und die Gefahr von Claims bzw. Nachträgen minimiert werden.